445 Rennradfahrer bei "Rund um Ober-Mörlen"

Strahlender Sonnenschein, im Tagesverlauf aber auch deutlich steigende Temperaturen begleiteten 445 Radfahrerinnen und Radfahrer auf vier verschiedenen Touren am vergangenen Sonntag durch die Wetterau und in den Taunus. Gleich an der ersten Verpflegungsstelle in der Nähe von Münzenberg hielten die Helfer des RV ein Bananen-Carpaccio an Nuss-Nougat-Creme auf einem Keks bereit, der zum absoluten Renner avancierte.Bei Temperaturen über 30 Grad wurden an den insgesamt vier Verpflegungsstellen mehr als 200 Kilogramm Obst, Kekse und Kuchen verbraucht und hunderte Liter Wasser und Zitronentee in die Flaschen nachgefüllt.

Die meisten Starter eines Vereins brachten die Freunde vom RV Wanderlust Gambach mit: 14 Teilnehmer aus diesem Verein bescherten den ersten Platz, der mit einer Flasche Champagner gewürdigt wurde. Über ein solches Präsent konnten sich auch die Vertreter des RTC Sandhasen Wölfersheim sowie des RC Ilbenstadt freuen, die jeweils mit 12 Teilnehmern dabei waren. Der RV Ober-Mörlen freut sich, dass auch Radsportfreunde aus Korbach, Mainaschaff, Aschaffenburg, Weiterstadt, Mainz und sogar aus Schwetzingen den Weg zur immer wieder gelobten und bestens organisierten Veranstaltung Ende August finden. Unfälle waren glücklicherweise keine zu beklagen, auch wenn ein Teilnehmer nach einer gebrochenen Speiche unterwegs abgeholt und mit dem Auto ins Ziel befördert werden musste. Dort hat er sich hoffentlich mit Grillwürsten, selbst gebackenem Kuchen von der Theke und verschiedenen Getränken trösten können. Großes Lob und vielen Dank an unsere 35 Helferinnen und Helfern, die am Sonntag und in der Vorbereitung im Einsatz waren.

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Foto: Die Ehrung der teilnehmerstärksten Vereine aus Gambach (rechts) sowie aus Asslar (Platz 4) und Oppershofen (Platz 5), in der Mitte der Vorsitzende des Vereins, Max Sammet, ganz links Sportfachwart Jörg Fedler

Die Vorbereitungen laufen . . Rund um Ober-Mörlen 2019

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Am 25. August ist es wieder soweit, die Radtourenfahrt "Rund um Ober-Mörlen" geht 2019 in die 35. Auflage.

Hier unsere Strecken 2019:

Streckenlänge:
RTF-Tour 1 151 km 4 BDR-Punkte 1680 Höhenmeter
(Download bei gpsies.com)
RTF-Tour 2 113 km 3 BDR-Punkte 1170 Höhenmeter
(Download bei gpsies.com)
RTF-Tour 3 76 km 2 BDR-Punkte 610 Höhenmeter
(Download bei gpsies.com)
RTF-Tour 4 41 km 1 BDR-Punkt 268 Höhenmeter
(Download bei gpsies.com)

Hier gibt´s weitere Infos

Aktuelles zu Start und Ziel

Der Start zu den 4 Strecken ist von 7:00 bis 10:00 Uhr, Veranstaltungsende ist 15 Uhr. Bitte beachten sie bei der Anfahrt die Geschwindigkeitsbegrenzungen in Ober-Mörlen. Rund um die Usatalhalle finden Bauarbeiten statt, die einen Teil der Parkplätze belegen. Ausweichparkplätze gibt es am Sportplatz und am Einkaufsmarkt. Bitte der Beschilderung folgen.

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Startkarten von Hand ausfüllen war gestern

Ganz ohne Startkarte geht es natürlich nicht. Aber das, was bei den BDR-Mitgliedern mit der Wertungskarte funktioniert, das Einscannen des QR-Codes der Wertungskarte zum Ausdrucken der Startkarte, geht auch für Hobby-Radsportler. Einfach bei scan&bike auf der Webseite einen QR-Code mit den Daten erstellen, ausdrucken und zur RTF mitbringen. Im Handumdrehen ist die Startkarte dann gedruckt und schon kann es losgehen. Der QR-Code mit den persönlichen Daten ist online schnell erstellt, man muss sich weder registrieren noch werden die Daten gespeichert. Wer Details wissen möchte, einfach scan&bike aufrufen und dort gibt es alle Infos zum Anmeldeverfahren.

 

Die Kirschen blühen und die Jedermänner ...

radeln wieder. Endlich Frühling in der Wetterau und da kann es nur ein Ziel geben: die Kirschblüte rund um Ockstadt.

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Wer mal mitradeln möchte, unsere Jederfrauen und Jedermänner treffen sich seit über 10 Jahren immer Donnerstags ab 14 Uhr zu einer lockeren Runde.

Infos zur Tour mit Ziel und Treffpunkt gibt es immer unter "Nächste Termine" ab Dienstag vor der Tour. Allgemeines zu den Jedermännern findet sich hier.

 

Radmarathon über 300 Kilometer: eine magische Marke

300 Kilometer mit dem Fahrrad an einem Tag: Das gehört zu den Dingen, die sich viele Menschen kaum vorstellen können, die ein begeisterter Radsportler aber als „magische Marke“ ansieht, die man einmal im Leben wenigstens versucht haben sollte. Gelegenheit dazu gibt es seit dem Jahr 2014 immer am letzten Mai-Wochenende in Neubrandenburg bei der Mecklenburger Seen-Runde. Nachdem der Bodensee-Radmarathon im vergangenen Jahr gut gelaufen war und Lust auf mehr gemacht hatte, hatte ich mich also entschlossen, den diesjährigen Saisonhöhepunkt auf die MSR zu legen und reiste am Freitag die mehr als 600 Kilometer nach Neubrandenburg an. Mit im Gepäck: Mehr als 3.000 gefahrene Trainingskilometer seit Jahresbeginn – ob das als Vorbereitung ausreichen würde, war eine der spannenden Fragen. Die andere betraf wie immer das Wetter: Frühlingshaft warm sollte es nicht werden, aber immerhin trocken bleiben, dazu blies ein kräftiger Westwind.

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Wer 300 Kilometer mit dem Fahrrad fahren will, muss früh aufstehen: In meinem Fall hieß das, um 3.40 Uhr aus dem Bett zu kommen, um wenigstens ein Brötchen und eine Tasse Kaffee zu sich zu nehmen, bevor ich mich um 4.45 Uhr im Startbereich einfinden musste. Zusammen mit rund 100 anderen Teilnehmern ging es um 4.50 Uhr los - gestartet wird in Blöcken mit einem Abstand von 10 Minuten. Die Geschwindigkeit spielt übrigens keine Rolle. Entscheidend ist nicht, wer als erster ankommt, sondern überhaupt das Ziel zu erreichen – Zeit dazu ist bis Mitternacht. Mein persönlicher Plan sah eine Ankunftszeit etwa um 20.20 Uhr, also noch vor dem Dunkelwerden, vor.

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Auf den ersten beiden Kilometern fährt ein Polizeiwagen vorneweg, und dann kommt auch schon die erste Steigung: Die Landschaft Mecklenburgs ist nämlich keineswegs flach, wie viele meinen, sondern ähnelt mit ihrem welligen Profil in etwa der Wetterau. Landschaftlich ist die Gegend ein Traum: Zahlreiche größere und kleinere Seen liegen am Wegesrand, die Strecke führt in leichtem Auf und Ab immer wieder durch Laubwälder – großartig! Die dünne Besiedelung bringt es außerdem mit sich, dass man den ganzen Tag auf praktisch verkehrsfreien Straßen fahren kann – besonders für Bewohner von Ballungsräumen wie mich ist das natürlich wunderbar. Dafür muss man hin und wieder Kopfsteinpflasterpassagen in Kauf nehmen, die sich insgesamt aber in Grenzen hielten. Nur auf dem Neustrelitzer Marktplatz wurde ich so durchgeschüttelt, dass ich mich einmal mehr frage, was John Degenkolb an Paris – Roubaix so toll findet.

In Feldberg, nach 40 Kilometern, wartete die erste Verpflegungsstation (die bei dieser Veranstaltung Depot genannt wird). Sechs weitere sollten im Laufe des Tages folgen, und es lohnte sich nicht, auch nur eine davon auszulassen: Von belegten Broten, Suppen, Nudeln und Obstsalat bis hin zu Kuchen, Schokolade, Cola und schwedischem Blaubeersaft fehlte es wirklich an nichts. Hunderte Helfer sind an diesem Tag auf den Beinen, um für die rund 3000 Teilnehmer alles vorzubereiten, und alle (wirklich ausnahmslos alle!) sind überaus freundlich und hilfsbereit. Unvergessen der kurze Dialog am letzten Depot: Ein Radler sagt zu den Frauen hinter dem Tresen: „Großartig - Ihr seid wirklich Helden hier!“ Diese schaut leicht irritiert auf und erwidert: „Aber Ihr doch auch!“ Was soll man dazu sagen …

Bis zur Hälfte der Strecke blies der kräftige Westwind tendenziell von vorn – zum Glück fanden sich aber immer wieder größere und kleinere Gruppen, in deren Windschatten das gar nicht besonders auffiel (außer natürlich für diejenigen, die vorne das Tempo machten, wozu ich aber zugegebenermaßen selten gehörte). Auf den letzten 100 Kilometern ging es dann permanent nach Osten – der Rückenwind leistete da bei allmählich einsetzender Müdigkeit durchaus wertvolle Hilfe. Ein Teilnehmer aus Mönchengladbach erzählte unterwegs, im vergangenen Jahr hätte Ostwind geherrscht – das will ich mir lieber gar nicht erst vorstellen… Dafür blieb es allerdings den ganzen Tag über ziemlich kalt, erst am späten Nachmittag ließ sich dann doch mal ab und zu die Sonne blicken. Spätestens nach 200 absolvierten Kilometern wartete ich darauf, dass irgendwo der Mann mit dem Hammer aus dem Gebüsch springt und Dong! macht, aber: Er kam nicht. Dafür hingen in den letzten Orten vor Neubrandenburg überall Banner an Zäunen und Häuserwänden: „Chemnitz grüßt die Teilnehmer der MSR 300!“ war da zu lesen, oder „Noch 20 Kilometer! Haltet durch!“ Nach 280 gefahrenen Kilometern ist das wirklich noch einmal eine Extra-Motivation. Dazu standen überall Menschen am Straßenrand, die über Stunden hinweg die Vorbeifahrenden anfeuerten – da kann natürlich wirklich niemand mehr ans Aufgeben denken!

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Um 19.30 Uhr passierte ich schließlich eine kleine Brücke im Neubrandenburger Kulturpark (mit einem winzigen, zum Schluss aber doch noch einmal herausfordernden Anstieg) und erreichte wenige Meter dahinter das Ziel, wo eine freundliche Helferin mit der Erinnerungsmedaille wartete. Müde, aber nicht vollkommen am Ende – so würde ich mal den physischen Zustand beschreiben. Mental war es ein großartiges Gefühl. Dank der fabelhaften Unterstützung, der guten Stimmung unterwegs und der perfekten Organisation war es ein wundervoller Tag und eine großartige Veranstaltung!

 

 

Erste Winter-CTF des RV Ober-Mörlen

Eigentlich soll die CTF des Ober-Mörler Radfahrervereins im April eine Fahrt in den Frühling sein. Weil aber der April bekanntlich macht, was er will, wartete er in diesem Jahr pünktlich zum Wochenende mit einem Wintereinbruch auf: Ab 300 Metern Höhe waren die Bäume im Wald rund um den Hausberg mit einem winterlichen Weiss überzogen.

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Das war zwar schön anzusehen, hielt aber wohl doch auch den einen oder anderen davon ab, die verschieden langen Strecken in Angriff zu nehmen. Die insgesamt mehr als 100 Starterinnen und Starter, die sich doch auf den Weg machten, konnten sich an der winterlich anmutenden Landschaft erfreuen und fanden trotzdem gut zu befahrende Wege vor. Weil es den Tag über trocken blieb und zeitweise sogar die Sonne herauskam, nahmen die meisten die kühlen Temperaturen und den spürbaren Wind in Kauf und genossen die Ausfahrt auf schönen Strecken rund um den Hausberg. Zwei Drittel der Teilnehmer waren denn auch auf den beiden längeren Strecken von 52 bzw. 68 Kilometern Länge unterwegs, auf denen mehr als 1.000 Höhenmeter zu bewältigen waren. Unterwegs gab es wie gewohnt eine sehr gute und wieder vielfach gelobte Betreuung an den Verpflegungspunkten, die sich am Start und Ziel am Vereinsheim in Ober-Mörlen fortsetzte. Dort gab es reichlich alkoholfreies Weizenbier, Würstchen und die wieder bestens bestückte Kuchentheke.

Auch in diesem Jahr war der RC Edelweiss Nieder-Wöllstadt mit den meisten Teilnehmern unterwegs (11) und konnte dafür einen edlen Tropfen durch Flaschengärung in Empfang nehmen. Dahinter folgten die Teams aus Hungen (9 Teilnehmer) und aus Wölfersheim und Hoch-Weisel (jeweils 6 Teilnehmer). Insgesamt hatten sich vorab sieben Vereinsgruppen zur Teilnahme angemeldet.

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Foto: von links nach rechts die Vertreter der Vereine aus Hungen, Nieder-Wöllstadt und Wölfersheim, eingerahmt von Sport-Fachwart Jörg Fedler und dem Vorsitzenden des RV Ober-Mörlen, Max Sammet

Herzlichen Dank ...

  • an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer
  • die Firma Partyrent für die techn. Unterstützung
  • an alle unsere Helferinnen und Helfer
  • an unsere fleissigen Kuchenbäckerinnen und -bäcker