316 mal Rund um Ober-Mörlen
Geschrieben von: Jörg Fedler
Traditionell am letzten Wochenende im August geht es "Rund um Ober-Mörlen". Bereits zum 27. Mal fand die Breitensportveranstaltung statt. Äußerst wechselhaftes Wetter sorgte in der Vorbereitung für Sorgenfalten bei den Veranstaltern. Gewitter, Starkregen und heftige Winde zogen wenige Tage vor der Veranstaltung über die Wetterau und das Giessener Land hinweg und verwandelten viele Wirtschaftswege in kleine Seenlandschaften. Die Folgen des Windbruchs im Bereich Brandoberndorf und Espa waren noch am Veranstaltungstag zu sehen und beeinträchtigten doch noch etwas die Streckenbeschaffenheit. Kurzfristig wurde die Strecke vor Lich noch umgeplant, da hier durch die Baustelle die Fahrbahnbreite stark eingeschränkt ist. Andere Baustellen wurden kurz vor dem Veranstaltungstag noch fertig gestellt und präsentierten für die Radler optimale Straßenverhältnisse.
Los geht´s
Während die Helfer noch die letzten Aufbauarbeiten abschlossen, rollten auch schon die ersten Radler Richtung Vereinsheim. Ab halb sieben war dann alles startklar und einige kleine Grüppchen machten sich kurz darauf auf die Strecke. Andere zog es erstmal zur Kuchentheke, um sich dort schon mal bei einem heißen Kaffee einen Überblick über die Backwerke zu verschaffen und auch noch die Depots mit den Leckereien zu füllen.
Die 4 Strecken führten zunächst gemeinsam nach Muschenheim zum 1. Kontrollpunkt. Die 45 Kilometer-Runde drehte über Münzenberg eine Schleife zurück nach Ober-Mörlen. Die anderen Strecken führten über Lich ins Giessener Land zur Kontrolle 2 nach Oberkleen. Danach zweigte dann die 76 KM-Strecke ab und führte über Espa, Hausen und Fauerbach zurück zum Ziel. Die beiden großen Strecken zogen noch eine Schleife zum 3. Kontrollpunkt in Bonbaden. Wer bis dahin noch nicht genügend Höhenmeter gesammelt hatte, der folgte den Richtungspfeilen noch ins Weiltal und dann weiter über Aulenhausen und Braunfels wieder zum Kontrollpunkt nach Bonbaden zurück. Die lange Strecke mit gut 1700 Höhenmetern nahmen immerhin 66 Sportler unter die Räder. Richtung Ziel ging es dann über Brandoberndorf und Bodenrod.
Pokalgewinner des Vorjahres auch 2011 erfolgreich
Klare Ergebnisse gab es dann bei der Siegerehrung der vorangemeldeten Vereinsmannschaften.Mit 27 Startern war der RC 03 Ilbenstadt an diesem Sonntag wieder nicht zu schlagen und holte sich nach 2010 den Wanderpokal für die größte gestartete Mannschaft.

Hier das Gesamtklassement:
| 1. | RC Ilbenstadt | 27 Starter | ||
| 2. | RV Nieder-Weisel | 18 Starter | ||
| 3. | RVW Gambach |
15 Starter | ||
| RTC Wölfersheim |
15 Starter | |||
| 5. | RSV Oppershofen |
11 Starter | ||
| 6. | RV Anspach | 9 Starter | ||
| RSC OF-Bürgel | 9 Starter | |||
| 8. | RV Lollar | 8 Starter | ||
| RVG Hungen | 8 Starter | |||
| RVKleinlinden | 8 Starter | |||
| 11. | RV Aßlar | 5 Starter | ||
| 12. |
RVG Rockenberg | 4 Starter |
FCL stärkster Ortsverein beim Volksradfahren
Seit 2008 kommt der Sieger des teilnehmerstärksten Ortsvereins aus Langenhain. Der Freizeitclub schafft es immer wieder viele Mitglieder zum Radeln zu begeistern und nimmt auch 2011 den Wanderpokal mit nach Langenhain. Mit 18 Startern liegt der Freizeitclub klar vor dem MCC (7) und dem TV (4).

Zurück am Vereinsheim stärkten sich die Teilnehmer an der Kuchentheke oder am Grill. Erfrischend war auch das alkoholfreie Weizen nach der Anstrengung. Vor dem üblichen Abbauen und Aufräumen zog das Organisationsteam eine positive Bilanz, die Veranstaltung lief ohne Probleme, Strecke und Ausschilderung kamen gut an. Die Verpflegung an den Kontrollpunkten war ausreichend, gut 150 Kilo Obst, Kekse und Kuchen wurden unterwegs mit ca. 300 Litern Tee und Mineralwasser verzehrt.
Dem Radsportler aus Kleinlinden, der nach einem Vorderraddefekt stürzte und sich verletzte, wünschen wir auf diesem Wege gute Besserung und schnelle Genesung.
Herzlichen Dank ...
- an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer
- an alle unsere Helferinnen und Helfer
- an unsere fleissigen Kuchenbäckerinnen

